Befreit das iPhone
29 Oktober 2009 17 Kommentare

Devbloggers Blog – jetzt frei von target!

Vor ein paar Tagen hatte ich von meinem Umstieg auf Safari und dem Problem mit geschrieben. Wie ich anmerkte, habe ich kapiert, dass das W3C das target-Attribut nicht umsonst aus der Strict-Variante von XHTML entfernt hat (bzw. es war dort wahrscheinlich niemals enthalten).

Das brachte mich dazu, hier nun alle Links zu überarbeiten, und das Attribut “target” zu entfernen – die Links in den Artikeln habe ich dank Suchen&Ersetzen direkt in der Datenbank schnell bereinigen können, an deren anderen Links sitze ich noch.

Freut ihr euch über diese Entscheidung?

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17 Antworten zu “Devbloggers Blog – jetzt frei von target!”

  1. Dominic 29 Oktober 2009 um 15:11 #

    Willst du meine ehrliche Meinung darüber hören?

  2. dentaku 29 Oktober 2009 um 15:13 #

    Das ist die richtige Entscheidung. Man sollte die Benutzer entscheiden lassen, wann sie ein neues Fenster (/einen neuen Tab) öffnen wollen — soviel Selbständigkeit darf man seinen Lesern schon zutrauen.

  3. Ben 29 Oktober 2009 um 15:15 #

    Na selbstverständlich. Wie gesagt, ich sage nicht, dass Firefox und Linux und was weiß ich scheiße sind (so ein Mac-User bin ich nicht), aber das target-Attribut nervt. Wie dentaku schreibt, man sollte die Benutzer entscheiden lassen und Ihnen keine neuen Tabs/Fenster aufzwingen.

  4. Dominic 29 Oktober 2009 um 15:19 #

    Du wolltest es: scheiße. Was ist am target-Attribut schlecht? Meinem FiFo kann ich bei jedem Link, ob target oder nicht, sagen, ob er es im Tab, in neuem Fenster oder in neuem Tab öffnen soll. Geht einfach via Tastaturkürzel.

    Werde nun wohl selten Links klicken hier. Sorry.

  5. Ben 29 Oktober 2009 um 15:25 #

    Ohne das Target-Attribut kannst du deinem Firefox genauso sagen, wo er es öffnen soll. Nur ist es eben nicht mehr standardmäßig in einem neuen Fenster. Die Links mit target=”_blank” waren hauptsächlich Links auf fremde Webseiten.

    Aber auch hier möchte ich meinen Besuchern nicht vorschreiben, was sie wo zu öffnen haben. Also ganz einfach: Ohne target-Attribut, und jeder hat (genauso wie vorher) via Hotkeys die freie Wahl.

    Oder ist das bei dir nicht so?

  6. Dominic 29 Oktober 2009 um 15:30 #

    Doch, wenn ich es allerdings vergesse, den Hotkey zu drücken, nervt es mich zu Tode.

    Mein Blog behält target=_blank.

  7. Ben 29 Oktober 2009 um 15:34 #

    Ah okay, das kann ich nachvollziehen. Tu, was du nicht lassen kannst, ich bin mir nur 100%-ig sicher, dass das target-Attribut in nicht allzu langer Zeit sterben wird. Und das mit Recht.

    Gewöhn dich doch einfach um ;) Musste ich jetzt, wo ich Safari verwende, auch machen…

  8. Lars 2 November 2009 um 00:53 #

    Ich verstehe das Problem irgendwie nicht… natürlich ist das target-Attribut sinnvoll. Nämlich dann, wenn davon auszugehen ist, dass sich der User die neue Seite erst später (nach dem Lesen der Hauptseite) oder nebenbei (z.B. um eine Bedeutung nachzuschlagen) ansehen will. Mir persönlich ist es aber relativ egal, denn ich klicke sowieso Links nur mit der mittleren Maustaste an, so dass sie im neuen Fenster geöffnet werden.

  9. Ben 2 November 2009 um 07:19 #

    Genau das ist das Problem, glaube ich. Bin auch nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe – aber: Wenn ich einen Besucher dazu zwinge, dass ein neuer Tab aufgeht oder ein neues Fenster (zum Beispiel, wie du richtig sagst, bei Links, die man erst danach liest, oder eben wie ich es gemacht habe, bei fremden Seiten) dann stößt das bei einigen Benutzern (gerade internetaffinen) auf Gegenwehr.

    Viele haben mir schon gesagt, dass es nervig ist, und jetzt wo ich im Safari browse (der einer der Norm-kompatibelsten Browser überhaupt ist) verstehe ich es.

    Der User kann nun bei mir selbst entscheiden, ob der die Links in den Hintergrund legt (z.B. wie du, mit der mittleren Maustaste) oder ob er sie gleich lesen will.

    Einen Nachteil hat das für mich schon, aber so wichtig ist mir das nicht: Die NICHT internetaffinen User verlassen meine Seite. Aber es tut mir für die Personen leid, wenn sie sich nicht mit History und Zurück-Button auskennen, weniger für mich.

    Ich werde ja in den nächsten Monaten anhand der Besucherzahlen sehen, ob sich was tut.

  10. Lars 2 November 2009 um 10:02 #

    Mal eine blöde Frage: Was macht Safari denn so anders als alle anderen und wieso bringt ausgerechnet das Safari-Verhalten so große Erkenntnisse?

    Ich finde es andersrum sinnvoller: Wer weiß, was er wie lesen möchte, kann dies dem Browser ja kund tun. Für diejenigen, die es nicht wissen, sind targets eine gute Hilfe, denn der normale Surfer weiß ja erst was sich hinter einem Link verbirgt wenn er draufgeklickt hat. Und dann ist es für die Entscheidung, wo die Seite sich öffnen soll, schon zu spät. Der Site-Betreiber kann ihm da helfen, denn er kennt den Link und weiß wie er einzuordnen ist.

    Aber eigentlich finde ich die target-Attribute relativ nebensächlich. In meinem Blog gibt es keine, das liegt aber nur daran, dass ich zu faul bin, welche zu setzen. Eigentlich ist das schlecht, denn wenn die von mir verlinkte Seite so spannend ist, dass sich der Leser darin verliert (und das ist sie oft, denn genau darum verlinke ich sie ja ;-)), weiß er am Ende vermutlich gar nicht mehr, wie er da eigentlich hingekommen ist. Damit liest er meinen Blogpost nicht zu Ende und das ist für meinen Blog erstmal schlecht.

    Die echte Webkrankheit sind aber JavaScript-Links und Flash-Seiten, in denen man keinen Einfluss darauf hat, wo und wie sich neue Seiten öffnen. Ich surfe meistens mit sehr vielen Tabs und jeder interessante Link kommt auf den “Stack”, damit ich mich rekursiv durch die Site hangeln kann.

    Gleiches gilt für Fotogalerien, da lasse ich gerne mehrere Bilder im Hintergrund laden oder vergleiche Bilder durch Umschalten zwischen Tabs. Das geht nicht bei allen Webseiten.

  11. Ben 2 November 2009 um 10:05 #

    Der Safari öffnet Links mit target=”_blank” im neuen FENSTER, so wie es eigentlich in der Spezifikation vorgesehen ist. Andere Browser verhalten sich nicht normkonform und lassen es auch zu, die Seiten in Tabs zu öffnen.

    Das war jahrelang mein Surfverhalten, und nun da ich Safari habe, und alles im neuen Fenster geöffnet wird, geht es mir auf den Sack.

    Anstatt den Safari zu tweaken und mit irgendwelcher Drittanbieter-Software aus der Norm zu bewegen, dachte ich mir einfach: “Nun machst du es so, wie es sich gehört.”

    Nicht umsonst nimmt jeder profesionelle Webdesigner XHTML Strict (ich tue das auch, außer der Kunde verlangt Transitional bzw. Öffnen im neuen Fenster/Tab) und nicht umsonst wird XHTML Transitional bald aussterben, sagen viele ;)

    • Nickel715 22 November 2009 um 12:17 #

      lol du denkst schon ans sterben von XHTML Transitional, lass doch erst mal HTML 4.x sterben

      • Ben 22 November 2009 um 12:29 #

        Bald heißt in dem Fall wohl in den nächsten paar Jahren. Ja, ich denke XHTML 1.2 oder XHTML 2.0 – whatever – wird dann auf HTML 5 basieren.

  12. Lars 2 November 2009 um 10:46 #

    Das deutet für mich eher darauf hin, dass Safari nix taugt.

    Ist in der Spezifikation überhaupt an irgend einer Stelle von Tabs die Rede?

    Ich sehe in Tabs nur eine spezielle Darstellungsform eines Fensters. Genauso wie man Symbolleisten oft irgendwo am Rand andocken kann, sind Tabs angedockte Fenster.

    Ich glaube daher nicht, dass die Spec damit sagen will, dass sich damit ein komplett neues Fenster öffnen soll. Das “_blank” bedeutet lediglich, dass der alte Inhalt parallel bestehen bleiben soll. Wie das umgesetzt wird, ist Sache des Browsers. Die Spec macht schließlich auch keine Aussagen darüber, wie ein Browserfenster ansonsten auszusehen hat und welche Icons es haben muss und welche Farbe die haben… wäre ja auch Unsinn.

    HTML ist eine Sprache für logische Textauszeichung. Man gibt Textstellen eine bestimmte Bedeutung, nicht eine bestimmte Formatierung. So kennzeichnet ein H1-Tag immer eine Überschrift oberster Ordnung, macht aber keine Aussage ob diese Überschrift nun Unterstrichen, Fett oder mit römischen Ziffern nummeriert ist. Natürlich kann man das mit CSS & Co auch alles beeinflussen, aber das ist dann ein anderes paar Schuhe.

    Wenn Safari “_bank” nicht in Tabs öffnen kann, dann ist das eine Unzulänglichkeit von Safari. Gibt ja zum Glück auch noch andere Browser.

  13. Ben 2 November 2009 um 10:56 #

    Safari taugt mehr als fast alle anderen Browser. Chrome gibt auch Gas. Mir persönlich kommt es drauf an, dass der Browser möglichst alles darstellen kann (= normkonform) und dass er leicht zu bedienen ist.

    Lies dir das hier mal durch: http://www.peterkroener.de/warum-target_blank-n...

  14. Lars 2 November 2009 um 11:31 #

    Naja, sehr emotional aber wenig argumentativ. Wenn sich sein Rechner schon beim Öffnen eines neuen Fensters so verausgabt, ist der PC wohl nicht mehr Internet-geeignet oder er verwendet den falschen Browser. Darin können auch andere Seiten nicht vernünftig drin laufen. Die CSS-Orgien mancher Webseiten brauchen ein Vielfaches der Ressourcen eines neuen Fensters.

    Ich finde die ganze target-Diskussion albern, auch wenn ich targets -wie oben beschrieben sinnvoll eingesätzt – durchaus nützlich finde. Warum regt sich keiner über die Flash-Werbung auf, die sogar Musik und Geräusche abspielt? Die ist echt nervig, denn die Musik hört nicht beim Umschalten auf andere Tabs auf.

    Andererseits kann man aber auch argumentieren, dass niemand gezwungen ist, eine bestimmte Seite zu besuchen. Wer eine Seite mit targets benutzt, tut das freiwillig und muss sich dann auch ein Stück weit auf die (Bedien-)Philosophie der Seite einlassen. Wenn die Seite gut gemacht ist, hat sich der Designer bei jedem target auch was gedacht.

    Und das Öffnen von Fenstern via JavaScript ist ja nun wirklich keine Alternativ. Dann hat man nämlich als Surfer wirklich keine Kontrolle mehr über das was passiert.

  15. Ben 2 November 2009 um 11:34 #

    Wie schon gesagt, ich finde die Diskussion auch albern, aber ich hab sie ja nicht gestartet :P Ich gebe übrigens deinem dritten Absatz vollkommen recht, man kann es so sehen – ich nun nicht mehr. So habe ich es aber auch die ganze Zeit gesehen.

    Und zum zweiten Absatz: Vollkommen korrekt, regt mich auch auf. Total nervig. Das gehört verboten.


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