16 September 2009 2 Kommentare

Warum ich meinem Geld nicht immer hinterherlaufe.

Es war einmal vor einiger Zeit… Da bekam ich via My-Hammer einen kleinen Auftrag – ich weiß schon gar nicht mehr, worum es ging, so lange ist das her.

Kurz nach der Auftragsvergabe hatte ich auch gleich eine Mail von der Auftraggeberin. Am nächsten Morgen hatte ich dann angerufen und wollte nochmal alles mit ihr besprechen. Sie allerdings hatte dann irgendwie keine Lust und keine Zeit und kein Geld – irgendwas im Hintergrund fiel um oder so und sie sagte, sie meldet sich wieder und legte auf.

Sie meldete sich natürlich nicht. Dann ging ich hin, und rief wieder an. Sie ging ran, wir redeten nochmal kurz und einigten uns darauf, dass ich den Auftrag nicht durchführe. Ich wies sie allerdings darauf hin, dass sie in diesem Fall die My-Hammer-Provision zu übernehmen hat und sie sagte, sie kümmert sich darum, dass ich die nicht zahlen muss.

Es passierte: nichts! Also schrieb ich eine Rechnung. Keine Antwort. Dann eine Mahnung, wieder per Mail. Keine Antwort. Dann eine 2. Mahnung per Post – sie kam zurück: “Empfänger verzogen. Einwilligung zur Weitergabe der neuen Anschrift liegt nicht vor.”

Und genau DAS sind dann die Momente, wo ich gerne auf mein Geld verzichte. Zumal es ja ein kleiner Betrag ist.


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2 Antworten zu “Warum ich meinem Geld nicht immer hinterherlaufe.”

  1. Markus 16 September 2009 um 12:45 #

    omg. Ich glaube so langsam verstehe ich, warum du die Selbstständigkeit nicht mehr ganz so doll findest. Solche Kunden braucht man echt nicht

    Machst du noch viel über MyHammer? Sind doch total unterirdisch die Preise dort, oder?

  2. Ben 17 September 2009 um 09:44 #

    @Markus: Doch doch, ich bin da noch unterwegs. Aber sehr selten, und ich nehme nur noch das an, was ich wirklich will. Die Preise sind mehr als unterirdisch, die Auftraggeber wissen gar nicht, was geistige Arbeit wert ist.

    Da will man schnell mal eine Webseite haben, und dafür nur 200 Euro ausgeben. Aber ein Haus für 50.000 Euro wollte noch niemand.


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