Devbloggers Blog

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Ben ist 22-jähriger Bremer, mit Jana verheiratet – Webaholic, Macianer (iMac 27"/iPhone 4), Blogger – Musiker/Songwriter, Romantiker – nebenbei immer noch selbstständig.

25 Juli 2010 8 Kommentare

Sicher nicht…

Wer kann günstig mein PC (alt) Windows XP Home formatieren u alle nötigen Programme neu installieren..Habe leider keine CD o.ähnliches.Mein CD Laufwerk hakt auch am besten dies gleich auch in Ordung bringen.Habe so an 20 € gedacht.

Is klar.

24 Juli 2010 0 Kommentare

Die Apple-Gadget-Story – Teil 7: Endgültige Absage

Samstag früh schrieb ich der Person eine Private Nachricht bei Twitter und fragte, ob der Deal noch steht. Die Antwort war knapp: Ja. Sie brauche noch Schlaf, würde aber gegen 13 Uhr da sein. Ich dachte mir, ich lass sie mal in Ruhe, musste ja sowieso ab 10 Uhr arbeiten. Gegen halb 12 kam dann eine E-Mail, die ich allerdings erst gegen 12/halb 1 las (wie gesagt: Arbeit).

In dieser war davon die Rede, dass ein Follower sie angerufen hätte. Bis zu einem gewissen Punkt habe sie noch Verständnis gehabt dafür, dass wir alle aufgebracht waren, und durch die vielen Verzögerungen auch misstrauisch. Aber der Bogen wäre nun überspannt, da einige Leute wohl im Krankenhaus angerufen hätten oder bei der Familie der Person sowie bei dem Freund, der Donnerstags zuvor die Sachen ausliefern sollte.

Dass ein paar von uns gegoogelt hatten, hatte ich ihr ja am Tag zuvor in einem morgentlichen Telefongespräch (das, in dem die offizielle Absage für Donnerstag Abend folgte) mitgeteilt, war auch vollkommen okay. Nun aber wurde uns das – wahrscheinlich nur als Vorwand – vorgehalten. Auch sei die Situation ausgenutzt worden, um einen weiteren Rabatt rauszuschlagen.

Wenn ich das richtig recherchiert habe, ging diese E-Mail nur an mich raus (keine Ahnung, ob das stimmt). Fakt ist, diese Person hat mir VON SICH AUS einen weiteren Rabatt – als Entgegenkommen – angeboten. Ich habe NICHT danach gefragt, ich wollte das alles nur hinter mich bringen und das Thema abschließen. Unterschwellig sei Abzockerei unterstellt worden. Ja, korrekt. Das habe ich so gesagt, dass meine Kollegen, meine Frau und auch ich die Sache teilweise nicht mehr als koscher empfanden und daran gedacht haben, dass es um eine Verarsche geht. Nicht Abzocke, denn es sollte ja – wir erinnern uns – keine Vorkasse geleistet werden.

Die oft erwähnten guten Freunde von mir haben Freitag früh eine Reise angetreten, auch Donnerstags Abends auf die Ware gewartet und schon mal ihre microSIM-Karten aktiviert. Laut der E-Mail der Person sei es nicht der Fall gewesen, dass sie gesagt habe, dass man sich schon mal microSIMs besorgen sollte… Mir wurde das so nicht gesagt, daher weiß ich davon nichts.

Außerdem war die Rede von einem Gesuch bei ihrem Anwalt. Sie habe nicht vor, rechtliche Schritte einzuleiten. Es gebe keinen rechtsverbindlichen Kaufvertrag, kein Handschlagsgeschäft. Ein Freundschaftsdienst sei das. Wir sollten Verständnis zeigen, dass etwas schief gehen kann. Und ja, bis zu einem gewissen Punkt hatte ich das. Um ehrlich zu sein, bis diese E-Mail kam. Ich habe die Geschichte(n) geglaubt, und mich auf Dienstag, Donnerstag, Samstag vertrösten lassen.

Allerdings habe sie nun nicht mehr vor, die Ware auszugeben. Eine sehr glaubhafte Person hat mit ihr telefoniert und wohl ziemlich schlimme Dinge über “uns andere” gesagt. Woher auch immer diese Person ihre Informationen hatte. Und ja, ich bin ehrlich (siehe voriger Artikel): Ich habe gegoogelt. That’s it. Ich habe weder im Krankenhaus angerufen noch öffentlich darüber hergezogen (ja, ein oder 2 Tweets gibt es, aber ohne Bezug; ich war nur richtig sauer, Donnerstags, und musste das rauslassen).

Was wir gesagt haben (wer auch immer diese E-Mail bekommen hat bzw. damit gemeint ist, und wer auch immer die Person ist, die das alles wusste, und woher auch immer… – würde mich brennend interessieren!) sei skrupellos. Mag sein. Aber nicht, was ich tat und gesagt habe. Ich habe mich für das Googeln und für die beiden bösen, wenn auch bezuglosen Tweets, entschuldigt. Sie hatte sich entschuldigt für ihre “bösen” Tweets in der Nacht (war nicht so schlimm, einfach nur, dass wir ja Verständnis haben sollten und das schon alles irgendwie hinhaut und so). Also eigentlich waren wir – Stand Freitag – im Guten “auseinander gegangen”. Die Verabredung für Samstag war ja besiegelt.

Sowohl sie, ihre Familie, Schwiegerfamilie sollen nicht durch Anrufe, E-Mails oder persönliche Besuche belästigt werden. Falls doch, werde sie anwaltliche Schritte einleiten. Das Internet sei kein rechtsfreier Raum. Sämtliche Freund- und Bekanntschaften seien damit hinfällig. Bei Twitter wurden ich und meine Frau auch entfolgt – meine guten Freunde jedoch nicht. Von der Person seien keinerlei Blogposts, Tweets, etc. zu erwarten

Ende des Kontaktes. Ich habe noch kurz eine E-Mail zurück geschrieben, dass ich ja nichts getan hätte, wir “im Reinen” waren und ich mich über eine kurze Stellungnahme freuen würde. Leider blieb diese E-Mail bis zum heutigen Tage unbeantwortet (und ich glaube auch nicht, dass da noch was kommt).

[to be continued...]

Morgen kommt übrigens der letzte Teil. Wie angekündigt nur ein kurzer Rückblick und die aktuelle Situation (ein kleines Update gibt es nämlich noch bzw. eine Sache, die ich nicht ganz verstehe. Kleiner Hinweis am Rande (überwiegend an alle, die denken, ich bausche das hier auf, weil ich rachsüchtig bin): Überwiegend möchte ich einfach nur verstehen, was in dieser Person vorgeht. Wir (meine Kollegen, meine Frau, gute Freunde und Bekannte und ich) gehen nun nämlich davon aus, dass wir verarscht wurden. Wieso sollte jemand so etwas tun? ist die Frage, die bis jetzt noch nicht geklärt ist. Aber wahrscheinlich wisst ihr die Antwort darauf ebenso wenig wie wir.

24 Juli 2010 13 Kommentare

Planänderung!

Nach einiger Bedenkzeit – ich plane ja schon seit geraumer Zeit eine Veränderung – habe ich mich nun dazu entschieden, das “Projekt” devblogger.de zu beenden. Aber halt! Nicht gleich aus dem Feedreader schmeißen.

Grundlegend stören mich zwei Dinge: Der Name (ich war nie der DEV-Blogger und will es auch nicht sein) sowie die Nicht-Trennung (doofes Wort) von Privatem und Rest. Mein Plan ist nun:

  • Ich werde meine bereits geschriebenen Artikel trennen in private Artikel und den Rest.
  • Der Rest wird auf meiner Webseite (Link folgt) weiterhin zu finden sein, von devblogger.de wird weitergeleitet werden.
  • Die privaten Artikel werden in verschiedene Klassen geteilt:
    • Private Artikel, die jeder lesen darf, werden in einem weiteren Blog (als Sideblog zum Hauptblog) zu finden sein. Nicht von Google indiziert, aber öffentlich einsehbar.
    • Privatere private Artikel werden nur noch von ganz bestimmten Personen einsehbar sein. Wer denkt, er ist “qualifiziert” dafür, möge sich bitte bei mir melden (dann, nicht jetzt!).

So trenne ich zuerst mal die privaten Artikel vom Hauptblog. Bedeutet: Wer den privaten Kram nicht im Feedreader haben  möchte, der bekommt ihn auch nicht. Wer sich für mich als Person interessiert, kann den privaten Blog zusätzlich abonnieren (und ich werde auch beide Blogs zusammen als Feed anbieten, für alle, die nur einen Feed abonnieren möchten).

Die ganz privaten Artikel gibt es dann nur noch mit Login. Sprich: Ihr legt euch einen WordPress-Account an (in meinem neuen Blog) und ich schalte euch frei. Das weitere Vorgehen hierzu teile ich nochmal mit.

Eure Meinungen dazu?

PS: Da das Ganze nicht von heute auf morgen geht, wird es natürlich devblogger.de weiterhin geben. In den nächsten Tagen werde ich die neue Webseite fertig stellen und dann die privaten Artikel umziehen. Der Rest folgt danach. Die Apple-Gadget-Story und meinen Artikel zum Thema “Toleranz im Web” (und wahrscheinlich auch noch 2-3 weitere) werdet ihr wahrscheinlich noch auf devblogger.de lesen ;)

23 Juli 2010 6 Kommentare

Die Apple-Gadget-Story – Teil 6: Vertrösten auf Samstag

Freitag früh bekam ich dann telefonisch eine offizielle Absage für den vorigen Abend. Die Geschichte von Donnerstag Abend wurde so ergänzt: Der Freund der Person meldete sich nicht, weil der Akku leer wurde. Autoladegerät hatte er nicht dabei. Hat angeblich 30 Minuten an einer Tankstelle gewartet, um mit einem anderen Telefon telefonieren zu können. Niemand kam. Wer’s glaubt ;) Übrigens sagte ich: “Ich wäre nicht einfach wieder nach Hause gefahren” und die Person meinte: “Was hättest du denn dann gemacht?” – Ich darauf: “Ich hätte an einer Tankstelle angehalten und hätte versucht, mich/dich zu erreichen!” – Die Person: “Hat er ja”. Sehr dubios.

Meine Adresse und Telefonnummer waren nicht auf einem Zettel vermerkt, sondern nur im Handy. Er fuhr nach Hause, konnte das Handy aber nicht dort laden, weil es ein sehr altes Handy ist und das Ladegerät nicht mehr vorhanden. Nur das Autoladegerät – das aber bei unserer Person war. Im Auto des Freundes. Denn der war mit dem Apple-Kram im (Miet-)Wagen unserer Person auf dem Weg nach Bremen gewesen.

Letztendlich einigten wir uns darauf, uns Samstags bei uns zuhause zu treffen. Die Person wollte auch noch etwas zu Essen mitbringen, und wollte so gegen 13 Uhr da sein. Ein paar Stunden später bat mich mein Chef, Samstag kurzfristig einzuspringen. Ich fragte, ob ich kurz eine halbe Stunde vor die Tür könnte, wenn die Lieferung kommt, und er meinte, das sei kein Problem (noch ein Grund dafür, warum es der tollste Job ist). Also verschob ich den Treffpunkt auf den Laden. Im Laufe des Freitags hörte ich dann ziemlich wenig von der Person.

Wie es Samstags weiter ging – ja, ihr könnt es euch sicher schon denken – erfahrt ihr morgen, im vorletzten Teil der Serie. Im letzten Teil, der Sonntag Abend erscheint, gibt es dann noch einen kurzen Rückblick sowie die aktuelle Lage.

In den Kommentaren wurde über diese Serie gemeckert. Kurz und schmerzlos: Wenn sie euch nicht gefällt, lest sie nicht! Bald folgt ein lange überfälliger Artikel über Toleranz im Web, in dem ich dieses Thema nochmal genauer erörtere. Vielen Dank für all die netten Kommentare und für jeden Leser, der mir – auch wenn er diese Serie überspringt oder nur überfliegt – treu bleibt!

[to be continued...]

22 Juli 2010 16 Kommentare

Die Apple-Gadget-Story – Teil 5: Rätselraten und Google-Suche

Zuerst fanden wir eine Seite, die wohl offline genommen wurde. Eine Person, die genau so heißt wie unsere, schrieb ein Tagebuch. Dieses wurde dann irgendwann von den Betreibern abgeschaltet. Sie war angeblich krebskrank, aber nicht vieles von der Geschichte soll wahr gewesen sein. Mich interessiert (immer noch) brennend, ob es sich um ein und die selbe Person handelt. Ich habe die Betreiber angeschrieben, aber leider noch keine ausreichende Antwort erhalten. Das Tagebuch war zwar mittlerweile offline, ich konnte aber eine nahezu komplette Kopie im Web Archive finden (web.archive.org) und habe mir einige Kapitel davon zu Gemüte geführt. Leider wenig aufschlussreich; ich konnte lediglich den Wohnort der Person in der Geschichte herausfinden. Es handelte sich nicht um die Stadt, in der unsere Person lebt.

Außerdem eine Anzeige in einem Portal. Eine Englische Limited, Director (Geschäftsführer) ist unsere Person, hat eine deutsche Niederlassung in der Stadt, in der auch unsere Person wohnt. Gesucht würden Chat-Moderatoren und Mädels für Lines und Chats im Flirt- und Erotikbereich. Die Limited befindet sich laut englischem Handelsregister in Auflösung. Laut unserer Person war sie nur als Director eingesetzt, es war das Unternehmen ihres/ihrer Lebensgefährten/Lebensgefährtin. Diese(r) sei vor einigen Jahren verstorben, es läge an fehlerhaften Bilanzen, dass die Limited überhaupt noch existiere. Was mich wundert: Wieso existieren die Anzeigen dann heute noch?

Die Person betreibt ein Blog unter einer .de-Domain. Bei der DENIC, der Vergabestelle für .de-Domains, haben wir nachgeschaut, auf wen diese Domain registriert ist. Auf eine GmbH, die angeblich (wurde mir so in einem Telefonat erzählt) wirklich existiert, aber nicht im Handelsregister zu finden ist. Das soll daran liegen, dass der Name abgekürzt ist. Aber auch eine direkte Suche nach allen Firmen, die es im Wohnort der Person gibt, unter der bei der DENIC hinterlegten Anschrift, spuckte nichts aus. Also scheint auch das eine dreiste Lüge zu sein. Die Person sagte mir am Telefon, sie würde mir umgehend einen Handelsregisterauszug zukommen lassen. Richtig geraten, ich habe ihn immer noch nicht erhalten.

Mittlerweile glaubte ich nicht mehr wirklich dran, meine Kollegen verunsicherten mich umso mehr. Eine seelisch kranke Person sollte das sein, alles nur ausgedacht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir erinnern uns, gute Freunde von mir “kennen” diese Person, zumindest von einem Essen, persönlich. Und sie haben nicht diesen Eindruck von der Person bekommen, sondern ebenso wie ich im Vorfeld eine authentische Person wahrgenommen.

Wie bereits gesagt, nach dem Google-Marathon ging ich schlafen. Es ist – in der Geschichte – immer noch Donnerstag Abend. Wie es weiter ging, erfahrt ihr morgen zur selben Zeit.

[to be continued...]

21 Juli 2010 14 Kommentare

Die Apple-Gadget-Story – Teil 4: Der zweite Schicksalsschlag

Ich bot mehrmals in Absprache mit meinem Kollegen an, selbst vorbeizukommen, um den Deal endlich zu besiegeln. Darauf bekam ich nicht wirklich eine Antwort, mehr ein “Wir bekommen das schon hin!”.

Im Laufe der Geschichte kam die Mutter der Person in ein Krankenhaus, und wurde dann in ein anderes verlegt – ich führe das hier nun nicht detailliert aus, weil es wenig zur Sache tut und ich weil ich es nicht mehr genau weiß. Wichtig ist nur: Leider klappte es Dienstags dann doch nicht.

Mittwoch konnte ich nicht – irgendwann muss ich halt auch mal arbeiten – also verschoben wir das Treffen auf Donnerstag. Doch da es der Mutter nicht wirklich besser ging, und laut einer E-Mail von Donnerstag morgen sogar ins Koma gefallen ist, war nicht sicher, ob der Termin stattfinden sollte. Für den Fall einer Verspätung würde sie mir bescheid geben.

Lange hörte ich nichts, gegen Abend wurde dann kurzfristig ein Freund (der Person, nicht von mir) organisiert, der die Ware nach Bremen bringen sollte. Der machte sich angeblich schon gegen halb 10 auf den Weg, um 22:28 bekam ich dann eine SMS, dass er im Stau steht. Mehr sollte ich in dieser Nacht nicht von ihm hören. Ein paar Mal habe ich versucht, die Person zu kontaktieren, ebenfalls den Freund. Per Telefon, per SMS, per DM bei Twitter. Keine Antwort. Ziemlich sauer ging ich dann irgendwann nachts ins Bett.

Mittlerweile war ich jedoch sehr skeptisch geworden und googelte unseren Kontakt einfach mal, bevor ich Schlafen ging. Auch gute Freunde von mir haben das wohl gemacht, die langsam ebenfalls unsicher wurden, ob an der Geschichte nun was dran ist oder nicht. Viel konnten wir nicht finden, ich gab irgendwann auf. Die Ergebnisse unserer Google-Suche erfahrt ihr im nächsten Teil.

[to be continued...]

20 Juli 2010 1 Kommentar

Die Apple-Gadget-Story – Teil 3: Abflug, Aufenthalt, Rückreise

Am 1. Juli, also 3 Tage vor dem Abflug, schickte ich der Person die komplette Bestellung per E-Mail rüber. Eine Zusammenfassung zur weiteren Vorgehensweise bekamen wir morgens um 9:45 per E-Mail. Bereits in den Staaten würde die Person (ab nun nur noch “sie” genannt) uns – sofern es die Zeit erlaubt – gleich die Rechnungen mit den Gesamtbeträgen zukommen lassen. Ein kleiner zusätzlicher Rabatt sollte aufgrund der Größe der Bestellung (nicht meiner, insgesamt) noch drin sein, nur ein paar Euro, aber sie würde das ausrechnen und jedem zukommen lassen. Gegen 21 Uhr am 11. Juli (Sonntag) sollte sie wieder zu Hause sein; wer es eilig hätte, könne auch direkt vorbeikommen.

Während des (angeblichen) Aufenthalts in den USA hat die Person immer wieder via Foursquare eingecheckt. Auch die Uhrzeiten stimmten, es wurden Bilder hochgeladen von iPhones. Dass man bei Foursquare einchecken kann, ohne wirklich dort zu sein, wusste ich schon vorher (siehe “Mayor of the North Pole”), doch habe ich nicht daran gedacht, zu der Zeit. Aufgrund der mittlerweile angewachsenen Größe der Bestellung orderte die Person eine zweite Cargo Box, um alles verstauen zu können.

Irgendwann während des Aufenthalts habe ich dann auch erfahren, dass wohl ein(e) gute(r) Bekannte(r) der Person gestorben sein soll und die Beerdigung für Montag nach der Rückreise angesetzt ist. Ursprünglich war angedacht, dass sich die besonders Eiligen (und ja, ich gebe zu, dazu zählte ich mich) einfach am Sonntag Abend bei ihr einfinden. Sollte das nicht klappen, würden wir uns Montags zur Übergabe treffen. Durch diesen Schicksalsschlag wurden wir also zum ersten Mal vertröstet. Auf Dienstag.

Am Tag der Rückreise dann viele Tweets über den Aufenthalt beim Zoll. In ca. 2-3 Stunden immer wieder eine Nachricht darüber, wie denn nun der aktuelle Status sei. Der Zollbeamte hat sich jedes Gerät einzeln angeschaut und Seriennummern überprüft. Danach setzte sie die Heimreise fort und erwähnte mit gegenüber, wenn ich mich recht erinnere, nochmals, dass wir uns Dienstags treffen könnten.

[to be continued...]

19 Juli 2010 13 Kommentare

Die Apple-Gadget-Story – Teil 2: Vorgeschichte

Schon vor einigen Monaten lernte ich die Person (im Folgenden der Einfachheit halber nur noch “sie” genannt) bei Twitter kennen. Wir haben ein paar Mal miteinander getwittert, später auch telefoniert. Wir plauderten nett, teilweise privat, teilweise geschäftlich. Irgendwann hörte sie davon, dass ich auf Jobsuche bin und bot mir an, Bekannte zu fragen, ob sie nicht jemanden bräuchten. Sie selbst war auch auf der Suche, arbeitete aber viel mit brisanten Daten, daher war sie noch nicht sicher, ob ich für sie arbeiten könnte. Auch finanziell gab es noch einiges zu klären. Sie bot mir an, eine Webseite für ihr Unternehmen zu erstellen, vertröstete mich aber mit dem Gesprächüber eine eventuelle Zusammenarbeit auf Mitte Juli.

Irgendwann erfuhr sie bei Twitter davon, dass ich ein iPhone 4 haben möchte. Sie bot mir, und anderen, an, die Geräte auf einer USA-Reise zu erwerben und dann – ordentlich verzollt – an uns zu übergeben. Da sie bei Apple Entwicklerin sei, bekäme sie einen horrenden Rabatt in Höhe von ca. 75% auf alles, was es im Apple Store gibt. Klang eigentlich absurd, aber ich habe ihr die Geschichte erstmal abgekauft. Denn wieso sollte jemand – der das Geld erst bei der Übergabe verlangt und nicht Vorkasse – sich solch eine Geschichte ausdenken.

Am 22. Juni war es dann so weit. Wir bekamen eine E-Mail von ihr mit genauen Instruktionen und dem endgültigen Gerätepreis: Ein iPhone 4 mit 16 GB Speicher sollte 208 USD kosten, die 32 GB-Variante 298 USD. Dazu natürlich noch 18% Zoll, jedoch keine MwSt., da geschäftlich (vorsteuerabzugsberechtigt) importiert. Die Geräte sollten natürlich Netlock-frei und ohne Vertragsbindung sein, wir hätten sie auch in weiß bekommen können.

Für jedes Gerät sollte eine Rechnung der Firma Apple ausgestellt werden, außerdem bekämen wir sowohl eine Wiederverkaufsgenehmigung und eine Rechnung der Person. Die Geräte sollten inklusive AppleCare kommen und daher auch über die erweiterte Garantie verfügen.

Abflug: 4.7. – Rückreise: 10.7. … Sie würde persönliche Übergaben bevorzugen. Wir sollten ihr eine Bestellung per E-Mail schicken und eventuelle Fragen könnten wir auch auf diversen anderen Kanälen stellen.

Nach ein paar Telefonaten wurde mir gestattet, meine Bestellung etwas auszuweiten ;) Und ich habe mich für einen etwas größeren Warenkorb entschieden. Was genau ich wollte, tut nichts zur Sache (eventuell werde ich es in einem weiteren Teil erwähnen), jedoch war mein Warenkorb prall gefüllt. Inklusive zwei weiterer iPhones für meine Kollegen lag meine Gesamtsumme knapp über 1700 Euro inkl. Zoll.

[to be continued...]

19 Juli 2010 22 Kommentare

Die Vor- und Nachteile von Apple-Produkten

Angeregt von einem Artikel und meinem Kommentar darunter möchte ich hier kurz die Vor- und Nachteile der Apple-Produkte, die ich kenne, aufzählen. Falls ihr findet, dass die Aufzählung nicht vollständig ist, kommentiert bitte. Ich denke dann darüber nach, und ergänze gegebenenfalls.

Das iPhone (Hardware): Der große Vorteil sind die nahezu perfekte Verarbeitung (ich rede hier übrigens vom iPhone 4) und die hochwertigen Materialien. Außerdem die grandiose Kamera mit ihren 5 MP, die laut unabhängiger Tests sogar besser sein soll als die mit 8 MP im Samsung Galaxy. Das Antennen-Problem kann man durchaus als Nachteil werten, wobei es wirklich nur auftritt, wenn man das Gerät hält, wie ich es nie tun würde. Außerdem die fehlende Erweiterbarkeit des Speichers.

Das iPhone (Software): Vor einigen Tagen hatte ich ja schon einen Artikel (Was fehlt, um das iOS perfekt zu machen) darüber geschrieben, was mir bei der iPhone-Software fehlt. Daher führe ich das hier nun nicht mehr auf, schaut einfach in den Artikel. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist intuitiv und es macht einfach Spaß, es zu benutzen. Die Apps sind qualitativ überwiegend großartig (ich rede nicht von ALLEN, sondern von denen, die ich benutzt habe) und ebenfalls intuitiv (guten Entwicklern und Apple’s Interface Guidelines sei Dank!).

iPods: Der iPod ist grandios. Jeder. Der Touch hat alle Vor- und Nachteile des iPhones (zumindest, was die Software angeht), der Nano ist klein, sieht klasse aus und kann durchaus mit der Flip-Kamera mithalten. Auch hier sei wieder die fehlende Erweiterbarkeit erwähnt, wobei ich das bei einem Shuffle oder Nano nicht vermisse. Andere MP3-Player in der Größe bieten auch “nur” integrierten Speicher. Apple wird die Kapazitäten auch sicher in den kommenden Modellen verbessern.

Macs: Der größte Vorteil ist die Software. Auch die Verarbeitung und das Aussehen der Geräte sind erstklassig (letzteres ist eine Frage des persönlichen Geschmacks). Nicht so toll ist, dass USB 3.0 den Weg in den aktuellen iMac noch nicht gefunden hat (wird wohl aber im nächsten kommen, habe ich gelesen). Ebenso Blu-ray. Klar, Apple möchte den iTunes-Store pushen. Aber ein Blu-ray-Laufwerk sollte im nächsten iMac nicht fehlen. Die MacBook Pro’s haben unglaubliche Akkulaufzeiten, wie die iMacs erstklassige Displays und ein bisschen Schnick-Schnack (der mir aber bei anderen Geräten fehlen würde) wie beispielsweise eine hintergrundbeleuchtete Tastatur. Nachteil ist der Preis, gerade beim 15″ MBP langt man tief in den Geldbeutel.

Mein Fazit: Apple’s Produkte haben, wie viele andere auch, gute und schlechte Eigenschaften. Was mich nervt, ist dieser Wahn von Apple-Fanboys und -girls. Alles ist toll, immer gleich haben müssen. Umso mehr nerven Windows-User, die keine Ahnung von Macs haben, sie aber mal pauschal ablehnen. Das ist beides einfach nur dumm.

Analog hierzu fallen mir viele weitere Beispiele ein:

Fußball. Es gibt Fans, die fiebern mit ihrem Verein mit. Die fahren durch ganz Deutschland, nur um ihren Lieblingsspieler zu sehen. Dann gibt es da welche, die lassen nichts über den Verein kommen. Wenn man auch nur ansatzweise sagt, dass der Gegner das Spiel nicht grundlos gewonnen hat, wacht man mit Rippenbrüchen im Krankenhaus auf. Gut, ein bisschen überspitzt. Aber dieser Artikel soll zum Nachdenken anregen. Denkt!

Musik. Es gibt Fans, die fiebern mit ihrem Star mit. Die folgen ihm durch ganz Deutschland, schauen sich seine Konzerte mehr als nur einmal an. Dann gibt es da welche, für die gibt es nur den einen. Wer sich negativ äußert, der wird beleidigt und niedergemacht (denke nur ich gerade an die aufgebrachten Justin Bieber-Fans?!) – das ist dumm und dreist. Jeder kann seine eigene Meinung haben. Weiteres Beispiel hierzu: Es gibt Fans, die es einfach übertreiben. Die sich das Leben nehmen, weil die Lieblingsband sich auflöst. Geht’s noch?

Das soll reichen, obwohl mir noch viel mehr einfallen. Schauspieler. Ich sage nur: Twilight. Doch genug davon, ich habe ausgeführt, was ich meine.

Lasst die Leute doch mögen, was sie möchten! Nur wie ich in meinem Kommentar schon geschrieben habe: Weitblick sollte man haben. Toleranz statt Arroganz lautet die Devise. Aber dumme Leute gibt es überall.

18 Juli 2010 12 Kommentare

Die Apple-Gadget-Story – Teil 1: Kurzfassung

Ich zitiere einfach mal die Tweets von gestern. Anmerkungen dazu, weil ich hier ja mehr Platz habe, sind in eckigen Klammern.

Sowas dreistes. So abgefuckt. Das Letzte. Kaum zu glauben, dass ich dachte, das geht klar.

Kurzfassung: Mir und anderen sollten von einer Person ([die wir nur von] Twitter ["kannten" - gute Freunde von mir aber haben sie schon mal getroffen]) Apple-Gadgets günstig aus den USA mitgebracht werden.

Immer wieder wurden wir vertröstet, hatten aber keinen Grund an eine Verarsche zu denken, weil wir der Person kein Geld vorab gegeben haben.

Und heute kam dann eine Absage, nix gibts. Wohlgemerkt ist der Kram – fünfstellige Summe – angeblich schon gekauft [wir haben keine Kaufbelege gesehen, kein Bild davon, nichts!].

Langfassung folgt in den nächsten Tagen, muss mich erst abregen. Hab dafür ja iPad und iPhone verkauft [Ja, habe ich. Haltet mich für doof, aber so hatte ich wenigstens einen Einblick in Android. Und das iPad brauche ich nicht wirklich, das wurde mir auch klar. Und wenn nicht zumindest 3-4 Leute, die ich persönlich kenne, diese Person auch wirklich gesehen hätten und gewusst hätten, dass sie existiert, hätte ich das auch nicht gemacht.].

Übrigens ist es nicht schlimm, dass ich iPad und iPhone verkauft habe. Echt nicht. So konnte ich feststellen, dass ich ein iPhone BRAUCHE [Es war mein tagtäglicher Begleiter, mein Adressbuch, Terminkalender, Tagesplaner, natürlich auch Telefon.].

Es tut mir nur für die Kollegen leid. Nicht um die Gadgets, um das Geld. Nur um die Zeit, Nerven, den Stress. Die Freude, die nun weg ist.

Die Langfassung folgt in mehreren Teilen in den nächsten Tagen. Abgeregt habe ich mich mittlerweile. Die Geschichte erschüttert mich, meine Kollegen und sicherlich auch die anderen, die dem Märchen glaubten. Gut, dass niemand vorab Geld gezahlt hat – wäre auch ziemlich doof gewesen. Ich werde keine Namen nennen, möglichst genau, aber allgemein, kommunizieren was passiert ist. Seid gespannt.