Die Apple-Gadget-Story – Teil 3: Abflug, Aufenthalt, Rückreise
Am 1. Juli, also 3 Tage vor dem Abflug, schickte ich der Person die komplette Bestellung per E-Mail rüber. Eine Zusammenfassung zur weiteren Vorgehensweise bekamen wir morgens um 9:45 per E-Mail. Bereits in den Staaten würde die Person (ab nun nur noch “sie” genannt) uns – sofern es die Zeit erlaubt – gleich die Rechnungen mit den Gesamtbeträgen zukommen lassen. Ein kleiner zusätzlicher Rabatt sollte aufgrund der Größe der Bestellung (nicht meiner, insgesamt) noch drin sein, nur ein paar Euro, aber sie würde das ausrechnen und jedem zukommen lassen. Gegen 21 Uhr am 11. Juli (Sonntag) sollte sie wieder zu Hause sein; wer es eilig hätte, könne auch direkt vorbeikommen.
Während des (angeblichen) Aufenthalts in den USA hat die Person immer wieder via Foursquare eingecheckt. Auch die Uhrzeiten stimmten, es wurden Bilder hochgeladen von iPhones. Dass man bei Foursquare einchecken kann, ohne wirklich dort zu sein, wusste ich schon vorher (siehe “Mayor of the North Pole”), doch habe ich nicht daran gedacht, zu der Zeit. Aufgrund der mittlerweile angewachsenen Größe der Bestellung orderte die Person eine zweite Cargo Box, um alles verstauen zu können.
Irgendwann während des Aufenthalts habe ich dann auch erfahren, dass wohl ein(e) gute(r) Bekannte(r) der Person gestorben sein soll und die Beerdigung für Montag nach der Rückreise angesetzt ist. Ursprünglich war angedacht, dass sich die besonders Eiligen (und ja, ich gebe zu, dazu zählte ich mich) einfach am Sonntag Abend bei ihr einfinden. Sollte das nicht klappen, würden wir uns Montags zur Übergabe treffen. Durch diesen Schicksalsschlag wurden wir also zum ersten Mal vertröstet. Auf Dienstag.
Am Tag der Rückreise dann viele Tweets über den Aufenthalt beim Zoll. In ca. 2-3 Stunden immer wieder eine Nachricht darüber, wie denn nun der aktuelle Status sei. Der Zollbeamte hat sich jedes Gerät einzeln angeschaut und Seriennummern überprüft. Danach setzte sie die Heimreise fort und erwähnte mit gegenüber, wenn ich mich recht erinnere, nochmals, dass wir uns Dienstags treffen könnten.
[to be continued...]
Verwandte Beiträge:
- Die Apple-Gadget-Story – Teil 2: Vorgeschichte Schon vor einigen Monaten lernte ich die Person (im Folgenden...
- Die Apple-Gadget-Story – Teil 5: Rätselraten und Google-Suche Zuerst fanden wir eine Seite, die wohl offline genommen wurde....
- Die Apple-Gadget-Story – Teil 6: Vertrösten auf Samstag Freitag früh bekam ich dann telefonisch eine offizielle Absage für...
- Die Apple-Gadget-Story – Teil 4: Der zweite Schicksalsschlag Ich bot mehrmals in Absprache mit meinem Kollegen an, selbst...
- Die Apple-Gadget-Story – Teil 7: Endgültige Absage Samstag früh schrieb ich der Person eine Private Nachricht bei...



Okay: Du musstest im Voraus nichts bezahlen. Trotzdem würde ich einer (meiner Definition nach) wildfremden Person nicht glauben, dass sie mehrere 100 (oder 1000?) Dollar auslegt, um Personen, die sie genauso wenig kennt, Produkte aus den USA zu beschaffen.
Es hat nicht geklappt, Ihr habt Eure Produkte nicht. Okay, schade. Aber ist das einen Blogeintrag wert?
Zusammenfassung: “Ich wurde verarscht. Kann ich gar nicht verstehen. Mh.” Ja okay, aber na und?! Du hast nichts bezahlen müssen, also keinen Verlust gemacht. Wo ist denn jetzt das eigentliche Problem? Nicht alle Dinge funktionieren so, wie man es sich wünscht. Kenne ich selbst auch. Das nennt sich “Leben”. Manchmal lernt man draus, jedenfalls im Idealfall.
(ich hoffe, dass dieser Comment freigeschaltet wird. Das ist nicht als Angriff oder “trolling” gemeint, sondern einfach meine persönliche Meinung)