Die Apple-Gadget-Story – Teil 6: Vertrösten auf Samstag
Freitag früh bekam ich dann telefonisch eine offizielle Absage für den vorigen Abend. Die Geschichte von Donnerstag Abend wurde so ergänzt: Der Freund der Person meldete sich nicht, weil der Akku leer wurde. Autoladegerät hatte er nicht dabei. Hat angeblich 30 Minuten an einer Tankstelle gewartet, um mit einem anderen Telefon telefonieren zu können. Niemand kam. Wer’s glaubt ;) Übrigens sagte ich: “Ich wäre nicht einfach wieder nach Hause gefahren” und die Person meinte: “Was hättest du denn dann gemacht?” – Ich darauf: “Ich hätte an einer Tankstelle angehalten und hätte versucht, mich/dich zu erreichen!” – Die Person: “Hat er ja”. Sehr dubios.
Meine Adresse und Telefonnummer waren nicht auf einem Zettel vermerkt, sondern nur im Handy. Er fuhr nach Hause, konnte das Handy aber nicht dort laden, weil es ein sehr altes Handy ist und das Ladegerät nicht mehr vorhanden. Nur das Autoladegerät – das aber bei unserer Person war. Im Auto des Freundes. Denn der war mit dem Apple-Kram im (Miet-)Wagen unserer Person auf dem Weg nach Bremen gewesen.
Letztendlich einigten wir uns darauf, uns Samstags bei uns zuhause zu treffen. Die Person wollte auch noch etwas zu Essen mitbringen, und wollte so gegen 13 Uhr da sein. Ein paar Stunden später bat mich mein Chef, Samstag kurzfristig einzuspringen. Ich fragte, ob ich kurz eine halbe Stunde vor die Tür könnte, wenn die Lieferung kommt, und er meinte, das sei kein Problem (noch ein Grund dafür, warum es der tollste Job ist). Also verschob ich den Treffpunkt auf den Laden. Im Laufe des Freitags hörte ich dann ziemlich wenig von der Person.
Wie es Samstags weiter ging – ja, ihr könnt es euch sicher schon denken – erfahrt ihr morgen, im vorletzten Teil der Serie. Im letzten Teil, der Sonntag Abend erscheint, gibt es dann noch einen kurzen Rückblick sowie die aktuelle Lage.
In den Kommentaren wurde über diese Serie gemeckert. Kurz und schmerzlos: Wenn sie euch nicht gefällt, lest sie nicht! Bald folgt ein lange überfälliger Artikel über Toleranz im Web, in dem ich dieses Thema nochmal genauer erörtere. Vielen Dank für all die netten Kommentare und für jeden Leser, der mir – auch wenn er diese Serie überspringt oder nur überfliegt – treu bleibt!
[to be continued...]
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Unfreiwillig witzig bist du ja: schreibst über Toleranz, bist aber im Gegenzug ziemlich Kritikresistent… hehe
Achwas man!
Wer meinen die, wer die sind, dass die urteilen? Scheiß auf deren überflüssige Meinung.
Du hast genug Leser, Freunde, die zu dir halten :).
Du bist der Man, Ted.
Tiny Five, Bro.
Das liest sich alles, als ob dich nur jemand kräftig verschaukeln wollte.
Habgier ist ja eine Todsünde…
Was das angeht bist du ja noch glimpflich davon gekommen.
Wer bei so einem Angebot nicht stutzig wird ist selber schuld. Wir reden hier von Apple, da gibts nichts günstig ;)
Wenn einem etwas wirklich egal ist, schreibt man nicht so ausführlich. Hat Heinrich Heine schon gesagt – wenn auch auf eine andere Situation bezogen. Was Wahres ist da leider immer dran – egal wie sehr man sich versucht raus zu reden und (was schlimmer ist) sich scheinbar auch selbst noch etwas vorzumachen. ;) .. Wenn Dich jemand so verarscht, schenk ihm doch nicht noch Aufmerksamkeit ohne Ende. Ignoranz straft noch immer am meisten.
Da diese Person den Kontakt zu mir abgebrochen hat, straft sie meine Ignoranz sicher nicht. Und natürlich ist es mir nicht egal. Ich sage nur: Es ist kein Rachefeldzug von mir. Nur dokumentativ.