Wieder Inkasso, diesmal auf der anderen Seite
Gestern kam ein Brief von einem Inkasso-Unternehmen. Die Hauptforderung von einem Mobilfunkunternehmen in Höhe von 57,33 Euro, hinzu kommen Mahnkosten, Zinsen, Kosten des Auftraggebers sowie Inkassokosten. Daraus ergibt sich eine zu zahlende Gesamtsumme von 110,18 Euro. Zahlbar bis 25.03.2009
Nun habe ich natürlich gleich heute früh bei der Hotline angerufen (gestern wurde ich 3 Mal aus der Warteschleife geschmissen, dann hat es mir gereicht) und nachgefragt. Sagte der Dame auch gleich, dass ich keine Telefonnummer, Kartennummer, etc. weiß und sie wollte meinen vollständigen Namen und mein Geburtsdatum wissen – das wusste ich gerade noch so ;)
Dann die Frage nach einem Kundenkennwort. Ich bin alles durchgegangen, Sie gab als Hinweis bekannt, dass es 4 Ziffern sind. Dann suchte sie alle Daten raus und bat mich darum, kurz zu warten (in der Zwischenzeit tippte ich diesen Beitrag).
Kurzer Hinweis: Es gingen 2 Lastschriften zurück – das habe ich übersehen. Dann, NACH meinem Umzug, konnte man mich nicht mehr unter der alten Adresse erreichen und ich dachte, da der Vertrag ja sowieso in ein paar Monaten ausläuft (Umzug: August ’08, Vertragsende: November ’08), muss ich meine neue Adresse nicht unbedingt mitteilen. Schwerer Fehler!
Leider keine guten Nachrichten: Sie kann nichts für mich tun, ich muss mich mit dem Inkasso-Unternehmen in Verbindung setzen, denn denen sind ja auch Kosten entstanden, etc. pp. Ja, ich kann es verstehen. Allerdings werde ich genauso dreist wie meine Kundschaft sein und den Betrag in möglichst vielen kleinen Raten zahlen…
Gesagt, getan. Ich soll nun auf 2 Raten zahlen, am 25. diesen Monats 50 Euro, und am 25. April 60,18 Euro – Achtung, Frechheit: Eine Ratenzahlung, die länger als 2 Monate dauert, würde 30 Euro Bearbeitungsgebühr kosten.
Was habe ich daraus gelernt? JEDEM, bei dem noch eine Forderung offen ist o.ä. nach einem Umzug die neue Adresse mitteilen und bei Rücklastschriten genauer darauf achten, ob sie nachträglich abgebucht werden.


