19 März 2009 5 Kommentare

Wieder Inkasso, diesmal auf der anderen Seite

Gestern kam ein Brief von einem Inkasso-Unternehmen. Die Hauptforderung von einem Mobilfunkunternehmen in Höhe von 57,33 Euro, hinzu kommen Mahnkosten, Zinsen, Kosten des Auftraggebers sowie Inkassokosten. Daraus ergibt sich eine zu zahlende Gesamtsumme von 110,18 Euro. Zahlbar bis 25.03.2009

Nun habe ich natürlich gleich heute früh bei der Hotline angerufen (gestern wurde ich 3 Mal aus der Warteschleife geschmissen, dann hat es mir gereicht) und nachgefragt. Sagte der Dame auch gleich, dass ich keine Telefonnummer, Kartennummer, etc. weiß und sie wollte meinen vollständigen Namen und mein Geburtsdatum wissen – das wusste ich gerade noch so ;)

Dann die Frage nach einem Kundenkennwort. Ich bin alles durchgegangen, Sie gab als Hinweis bekannt, dass es 4 Ziffern sind. Dann suchte sie alle Daten raus und bat mich darum, kurz zu warten (in der Zwischenzeit tippte ich diesen Beitrag).

Kurzer Hinweis: Es gingen 2 Lastschriften zurück – das habe ich übersehen. Dann, NACH meinem Umzug, konnte man mich nicht mehr unter der alten Adresse erreichen und ich dachte, da der Vertrag ja sowieso in ein paar Monaten ausläuft (Umzug: August ’08, Vertragsende: November ’08), muss ich meine neue Adresse nicht unbedingt mitteilen. Schwerer Fehler!

Leider keine guten Nachrichten: Sie kann nichts für mich tun, ich muss mich mit dem Inkasso-Unternehmen in Verbindung setzen, denn denen sind ja auch Kosten entstanden, etc. pp. Ja, ich kann es verstehen. Allerdings werde ich genauso dreist wie meine Kundschaft sein und den Betrag in möglichst vielen kleinen Raten zahlen…

Gesagt, getan. Ich soll nun auf 2 Raten zahlen, am 25. diesen Monats 50 Euro, und am 25. April 60,18 Euro – Achtung, Frechheit: Eine Ratenzahlung, die länger als 2 Monate dauert, würde 30 Euro Bearbeitungsgebühr kosten.

Was habe ich daraus gelernt? JEDEM, bei dem noch eine Forderung offen ist o.ä. nach einem Umzug die neue Adresse mitteilen und bei Rücklastschriten genauer darauf achten, ob sie nachträglich abgebucht werden.

18 März 2009 0 Kommentare

Neues zum Inkassofall

Am 12.3. schon kam eine E-Mail-Nachricht von meinem nicht zahlenden Kunden (siehe hier und hier).

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit kündigen wir den Server und die Domain fristgemäß wie telefonisch besprochen. Offene Beträge werden bezahlt. Bitte übersenden Sie uns eine Bestätigung.

Seit vorgestern habe ich einen neuen Status dort bekommen:

Zahlungsvereinbarung mit Schuldner getroffen.
Zum 01.04.2009, 04.05.2009, 01.06.2009, 01.07.2009, 03.08.2009, 01.09.2009

Schade, dass die das auf 6 Monate bezahlen. Aber besser, als nichts. Die zweite Rechnung vom 1. März haben sie schon bezahlt, komplett auf ein Mal :)

25 Februar 2009 0 Kommentare

Das ging aber schnell

Letztens habe ich ja darüber berichtet: Ein Kunde hat seit längerem nicht bezahlt und nicht wirklich auf Anrufe und E-Mails reagiert. Nun habe ich gerade ein “Statusupdate” gesehen:

1. schriftliches Inkassomahnschreiben versandt

Das ging schnell. Mal schauen was noch kommt.

21 Februar 2009 5 Kommentare

Das erste Mal Inkasso

Ja, nun ist es so weit. Einer meiner Kunden hat nun schon seit sehr langer Zeit nicht gezahlt. Mehrmalige E-Mail-Aufforderungen kamen zurück, Telefonanrufe erst gar nicht an. Als ich dann den Kunden (bzw. die Kundin) endlich mal auf dem Handy erreicht hatte, hieß es plump: “Mein Mann ruft zurück”.

Tat er aber nicht und ich habe es freundlicherweise noch 1-2 Wochen probiert, den Herrn zu erreichen. In Zukunft wird’s das sicher nicht mehr geben, aber man will ja nett sein.

Nun gebe ich das ganze am Montag an mediafinanz ab – irgendwie freue ich mich drauf. Ist ungewohnt, aber muss leider sein. Nun ist’s genug. Am 1.3. gibt’s die nächste Rechnung – mal sehen ob er DIE dann wenigstens pünktlich zahlt. Und solange ich keine Kündigung habe (wenigstens per Mail), läuft der V-Server-Vertrag weiter ;)

Ist zwar nur eine vergleichsweise kleine Summe (unter 100 Euro) aber: “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen”…

Ich halte euch auf dem Laufenden!